China versucht die Zensurpolitik zu rechtfertigen

Am Mittwoch reagierte der Vizechef des Internetbüros beim Staatsrat, Liu Zhengrong, auf die internationale Kritik an der chinesischen Internetzensur.

Dabei bestritt er die Inhaftierung von chinesisichen Cyber-Dissidenten.

Niemand in China ist inhaftiert worden, nur weil er oder sie im Internet etwas gesagt haben.

In Wahrheit sitzen jedoch momentan 49 Personen wegen genau diesem “Vergehen” in chinesischer Haft.

Außerdem versuchte der chinesische Beamte der Welt einzureden, dass nur sehr wenige ausländische Internetseiten von China geblockt werden. Seiner Aussage zufolge sind lediglich Seiten mit “Pornografie oder Terrorismus” von der chinesischen Zensur betroffen.

Es gibt schädliche und illegale Inhalte im Internet, die die gesunde Entwicklung junger Leute schädigen.

Entgegen der Aussage des chinesisichen Beamten sind in China jedoch sehr wohl Porno-Seiten teilweise abrufbar. Gesperrt sind hingegen westliche Nachrichtenangebote, Websites aus regierungskritischen Kreisen, Kritik an der Einparteienherrschaft, Tibet-Informationen oder Websites der “Falun Gong” Sekte.

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