January 26th, 2007
Aufgrund privater als auch geschäftlicher Gründe blieb in den letzten Monaten fast keine Zeit für Datenreise.de.
Aufgrund starker, und zudem ständig steigenden, Besucherzahlen ist es Datenreise.de den Lesern jedoch schuldig aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen und sich mit neuen und aktuellen Inhalten zu präsentieren. Die vorhandenen Inhalte werden dann in den nächsten Wochen Stück für Stück überarbeitet und teilweise in englisch angeboten werden. Mitte Februar werden zudem dann noch neue Themen wie ePass und elektronische Gesundheitskarte mit aufgenommen und über die topaktuellen Themen des deutschen Überwachungsstaates informieren.
Wir hoffen, dass die Änderungen regen Zuspruch erhalten werden.
[Update]
Aufgrund von problemen mußten wir heute kurzfristig auf einen neuen Server umziehen. In diesem Zuge wurde die alte Software komplett durch Wordpress ersetzt. Dadurch sind momentan nur ein Teil der ursprünglichen Inhalte erreichbar, dies wird sich jedoch in den nächsten Tagen wieder ändern.
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February 16th, 2006
Scharfe Kritik mußten am Mittwoch US-Konzerne wie Yahoo, Google, Microsoft und Cisco Systems einstecken. Republikanische wie demokratische US-Abgeordnete warfen den Unternehmen Beihilfe zur Zensur vor.
Der demokratische Abgeordnete Tom Lantos sagte:
Diese abscheulichen Aktionen in China sind eine Schande…
Ich verstehe nicht wie die Führung der Unternehmen nachts noch ruhig schlafen kann
Chris Smith, republikanische Abgeordneter warnte, der Profit dürfe nicht eine solche Zusammenarbeit mit der “Tyrannei” rechtfertigen.
Vertreter der in die Kritik geratenen Unternehmen versuchten hingegen bei einer Anhörung des Parlaments zu dem Thema “Internet in China” ihr Handeln zu verteidigen.
So forderte beispielsweise der Anwalt von Yahoodie US- Regierung auf, mehr Druck auf China auszuüben um die dortigen Gesetze zu ändern.
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February 16th, 2006
Am Mittwoch reagierte der Vizechef des Internetbüros beim Staatsrat, Liu Zhengrong, auf die internationale Kritik an der chinesischen Internetzensur.
Dabei bestritt er die Inhaftierung von chinesisichen Cyber-Dissidenten.
Niemand in China ist inhaftiert worden, nur weil er oder sie im Internet etwas gesagt haben.
In Wahrheit sitzen jedoch momentan 49 Personen wegen genau diesem “Vergehen” in chinesischer Haft.
Außerdem versuchte der chinesische Beamte der Welt einzureden, dass nur sehr wenige ausländische Internetseiten von China geblockt werden. Seiner Aussage zufolge sind lediglich Seiten mit “Pornografie oder Terrorismus” von der chinesischen Zensur betroffen.
Es gibt schädliche und illegale Inhalte im Internet, die die gesunde Entwicklung junger Leute schädigen.
Entgegen der Aussage des chinesisichen Beamten sind in China jedoch sehr wohl Porno-Seiten teilweise abrufbar. Gesperrt sind hingegen westliche Nachrichtenangebote, Websites aus regierungskritischen Kreisen, Kritik an der Einparteienherrschaft, Tibet-Informationen oder Websites der “Falun Gong” Sekte.
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